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Die katholische Kirche ist biblisch, Teil 2

Die Verehrung Marias, der Mutter unseres Herrn (Die katholische Kirche ist biblisch, Teil 1 hier. )

War Maria, die Mutter Jesu, eine Jungfrau, wie es die katholische Kirche lehrt? Und warum sollen wir sie verehren?
Der heutigen sexualisierten Gesellschaft fällt es schwer, die Tugend der Jungfräulichkeit zu respektieren. Noch schwerer fällt es unserer Gesellschaft, an das Wunder der jungfräulichen Geburt zu glauben. Diese spezielle Geburt des Messias wurde schon im Alten Testament, dem jüdischen Teil der Bibel, angekündigt: „Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen, sie gebiert einen Sohn und wird ihm den Namen Immanuel geben“ (Jes 7,14).
Hierbei handelt es sich nicht einfach nur um eine „junge Frau“. Denn dann wäre ihre Schwangerschaft kein Wunder, und die alttestamentliche Prophezeiung sowie die Erscheinung des Engels Gabriels, der ihr die Empfängnis durch den Heiligen Geist ankündigte, würde keinen Sinn machen; auch in Josefs Traum brac…
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Die katholische Kirche ist biblisch, Teil 1

Immer wieder höre ich von Menschen, die der Kirche oder der Bibel oder beidem fernstehen, dass das, was die katholische Kirche unterrichtet (oder ein Teil davon), nicht biblisch sei. Gelegentlich hört man den Ausspruch sola scriptura; damit wollen bibeltreue Christen sagen, dass allein die Bibel zähle.
Wahrscheinlich überlegen sie sich nicht, dass sie im Widerspruch zu ihrer eigenen Aussage stehen. Denn die Bibel ist eine Sammlung von Schriften, die von der Kirche im vierten Jahrhundert zusammengestellt wurde. Damals gab es nur eine christliche Kirche: die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Das ist die gleiche katholische Kirche, die bis in die Gegenwart hinein reicht. Es gab damals noch keine protestantische oder reformierte Kirche; nicht einmal hatte die Trennung der Ost- und Westkirche stattgefunden. Die Reformation sowie die Entstehung unzähliger protestantischen Abspaltungen waren noch weit entfernt.
Bibel und Kirche bilden eine Einheit Am ökumenischen (hierbei h…

Existiert die Hölle?

Hätte mir jemand vor 25 Jahren diese Frage gestellt, hätte ich höchstwahrscheinlich mit einem müden Lächeln geantwortet und die Meinung der Allgemeinheit geteilt. Ohne, dass ich eine genaue Antwort hätte liefern können, hätte ich betont, dass die Hölle eine mittelalterliche Vorstellung sei. Ausserdem hätte ich kopfschüttelnd erwähnt, dass früher Kindern und Erwachsenen mit der Hölle Angst eingejagt wurde.

Beginnt man sich als Neuling mit den biblischen Schriften zu befassen, begegnet man Phrasen, die irgendwie doch auf die Existenz einer Hölle zumindest hinweisen könnten. Dann kommt der Reflex, den man auch bei „modernen“ Theologen feststellen kann: Natürlich ist die Hölle nur symbolisch gemeint. Denn wie könnte ein liebender Gott so etwas Grausames zulassen? Nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Zweifelsohne kann man die Bibel nicht an jeder Stelle wörtlich nehmen. Doch es ist wie bei Kindern: Wenn ich ihnen Märchen erzähle, brauche ich sie nicht zuerst zu warnen…

Bist du ein Mitläufer oder nicht?

Betrachte für einige Sekunden dieses Bild. Wo siehst du dich? In der Masse, die den Arm ausstreckt oder bei dem Einzelnen, der die Arme verschränkt?

Bedenke, dass dieser Mann sein Leben aufs Spiel setzt, weil er einem totalitären Regime, einer gefährlichen Ideologie die Stirn bietet. Wärst du bereit, dein Leben für die Wahrheit zu riskieren?
Heute wirst du nicht am Leib verfolgt, wenn du in der Öffentlichkeit eine andere Meinung vertrittst. Du wirst weder eingesperrt noch ermordet. Nichtsdestotrotz findet eine Verfolgung statt.

Jemand, der sich offen zum christlichen Glauben bekennt, riskiert verspottet und verachtet zu werden.

Er riskiert seine Freunde und sein Ansehen, mitunter sogar seine Stelle zu verlieren.

Nationalsozialisten verwendeten Symbole, wie das Hakenkreuz oder den Hitler-Gruss zusammen mit der Grussformel  „Heil Hitler“, um die Massen zu manipulieren.

Immer wieder verwenden Vertreter von gefährlichen Ideologien scheinbar harmlose Symbole, um ihre wahren Absichten dahin…

Mein ABC der katholischen Kirche

A- für Anbetung Jesus Christus ist vollkommen Mensch und Gott zugleich und der Einzige, den wir anbeten sollen. Bei der Aussetzung des Allerheiligsten – die stille Präsenz Jesu in der Hostie – wird Gläubigen ermöglicht, Jesus in der Kirche anzubeten.
B- für Beichte In der Beichte wird der Mensch von seinen Sünden losgesprochen. Es ist Jesus Christus, der dem Menschen vergibt; der Priester dient als sein Stellvertreter. Jede Sünde – und sei sie noch so gross – wird in der Beichte von Gott vergeben. Wichtig ist die Reue und Bereitschaft zur Umkehr.
C- für Credo Credo bedeutet »Glaubensbekenntnis« und besteht aus einer Zusammenfassung des christlichen Glaubens. Das Glaubensbekenntnis wird in jeder sonntäglichen hl. Messe gesprochen sowie in Gebeten wie beim Rosenkranz.
D- für Dreieinigkeit Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Drei Personen, aber ein Gott. Der hl. Patrick hat dies anhand eines Kleeblattes anschaulich erklärt: die drei Blätter stellen Vater, Sohn und Heiligen Geist symb…

Die grossen Lügen

Wir bezeichnen uns heute gerne als aufgeklärt und gebildet – schliesslich leben wir in einer Demokratie, in der Meinungsfreiheit herrscht. Aber inwiefern sind wir wirklich frei denkende Menschen? Wie stark stehen wir unter dem Einfluss der Medien (Fernsehnachrichten, Zeitungen, Filme, Bücher …), die unser Denken steuern?
Wenn wir genau hinsehen, sind wir nur scheinbar eine aufgeklärte Gesellschaft. In letzter Zeit ist es mehrmals vorgekommen, dass Politiker christliche Überzeugungen öffentlich aussprachen, und dann verunglimpft wurden. Wer ein christliches Bekenntnis öffentlich macht, erntet Missverständnis und manchmal Verachtung. Ich habe das mehr als einmal erlebt.Christen werden in dieser Gesellschaft zwar nicht am Leib bedroht, aber es findet eine geistige und mediale Verfolgung statt, und wenn es so weitergeht, sind wir nur einen kleinen Schritt davon entfernt, für christliche Äusserungen gestraft oder eingesperrt zu werden.
Früher haben Ideologen ihre Opponenten, mit Worten od…

Eine zerlöcherte Gesellschaft

Es ist ein gewöhnlicher Arbeitstag und ich gehe einer betriebsamen Strasse entlang, die zum Grand Arcade – eine überdachte Einkaufsmeile – führt. Die Menschen strömen mir auf dem Gehsteig und später auf dem marmornen Boden entgegen. Mein Blick fällt immer wieder auf eine eigenartige Modeerscheinung, die uns diesen Sommer in England wieder heimsucht: Löcher.
Löcher in den Jeans von jungen Menschen. Ich kann ihnen verzeihen, denn junge Menschen wollen imponieren. Aber dann sehe ich auch Passanten mittleren Alters mit auffallenden Löchern. Und ich stelle mir vor, es wäre früher. Unvorstellbar, dass jemand vor vierzig, fünfzig Jahren so herumgehen würde, ohne sich in Grund und Boden zu schämen.
Natürlich sind Löcher in den Kleidern keine Neuheit. Letzten Sommer waren die Löcher auch da. Damals fielen mir vor allem Löcher in L-Form auf, die sahen aus, als hätte jemand mit einem Messer das Hosenbein aufgeschlitzt. Aber auch schon vor etwa 30 Jahren, als ich um die 12 Jahre alt war, gab…